Depot-Vergleich

Aktien bzw. Wertpapiere als Bestandteil jeder Geldanlage

ING-DiBa Konten & KartenWertpapiere mussten im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 zwar gewaltig Federn lassen, insbesondere in der Gunst der Sparer und Anleger. Sie sind und bleiben aber die renditestärksten Anlageobjekte. Deshalb raten Experten, zumindest anteilig auch Aktien, Fonds, Zertifikate und andere Papiere zu berücksichtigen. In welchem Maße investiert wird, bleibt jedem selbst überlassen. Die Formel 100 minus Lebensalter, die den Prozentwert des empfohlenen Wertpapieranteils widerspiegelt, ist nur eine grobe Empfehlung. Unabhängig davon, ob regelmäßig, eher selten, im großen Stil oder mit kleinen Beträgen agiert wird: Ohne Depot läuft in diesem Bereich nichts.


Depot-Vergleich



Depot bei Hausbank, Direktbank oder Onlinebroker?

Ansprechpartner sind dabei längst nicht mehr nur die Hausbanken. Mit dem Internet ist auch das Angebot der Direktbanken und Onlinebroker gewachsen. Das Ergebnis ist eine Vielzahl von teils kostenlosen Depots, unter denen Verbraucher mittlerweile wählen können. Das Depot übernimmt dabei ausschließlich die Aufgabe einer „Lagerstätte“, in der die Aktien und Fonds vom Kauf bis zum Verkauf aufbewahrt werden. In Kombination mit dem Depot stellt die Bank bzw. der Broker alle nötigen Funktionen bereit, mit denen die Wertpapiere gehandelt, also gekauft und verkauft werden können. Über zusätzliche Tools werden je nach Anbieter Empfehlungen ausgesprochen, Werte analysiert und Statistiken erarbeitet. Die meisten bieten zudem die Option, regelmäßig über einen Sparplan in Fonds zu investieren.


Auswahlkriterien beim Depot-Vergleich

Kostenloser Profi-DepotcheckInwieweit Services wie Analysen gewünscht und erforderlich sind, hängt sicherlich davon ab, wie intensiv das Depot genutzt wird. Viel wichtiger dürfte sein, welche Papiere zur Auswahl stehen. Aktien und Fonds haben alle Anbieter im Programm, auch Zertifikate und Anleihen gehören zu den Standards. Hinzu kommen Optionsscheine, ETFs, Renten und häufig auch alternative Investments. Ein zweiter Faktor, der vor allem für Vielnutzer von Interesse ist, sind die Börsenplätze, an denen gehandelt werden kann. Letztlich hängt die Entscheidung davon ab, was man von einem Depot erwartet. Diese Erwartungen unterscheiden sich bei Anfängern und Profis erheblich.


Depot-Vergleich

300x250Einen Überblick zum aktuellen Marktgeschehen kann man sich auch mit unserem Depot-Rechner verschaffen. Entscheidend sind dabei neben den gehandelten Papieren und den Börsenplätzen hauptsächlich die Kosten. Ihnen sollte die größte Aufmerksamkeit zukommen. Jeder Cent, der für den Kauf, Verkauf oder die Depotführung ausgegeben wird, muss auch wieder erwirtschaftet werden, damit am Ende kein Minus unter dem Strich steht.

  • Depotführung: Die Depotführung ist bei den meisten Anbietern kostenlos. Selbst wenn die Bank oder der Broker eine Pauschale verlangen sollten, ist sie nicht unbedingt das ausschlaggebende Kriterium. Je nachdem, wie viele Trades getätigt werden, fallen diese Gebühren nur minimal ins Gewicht. Wenignutzer müssen schon etwas genauer hinsehen und abwägen, welche Kosten wie stark zu Buche schlagen.
  • Ordergebühren: Der Posten, der sich beim Handel mit Aktien, Fonds, Optionsscheinen oder Zertifikaten am deutlichsten bemerkbar macht, sind die Ordergebühren. Anfangs wird hin und wieder mit freien Trades gelockt. Entscheidend sind aber die Kosten, die anschließend in Rechnung gestellt werden. Sie richten sich unter anderem nach dem Ordervolumen und werden zusammen mit möglichen Spesen und einer Courtage pro Auftrag berechnet. Dabei gilt: je günstiger, desto besser. Hilfreich ist ein genauer Vergleich, für den man ungefähr wissen sollte, wie häufig und mit welchem Volumen gehandelt werden soll. Die Spanne reicht von unter fünf Euro je Order bis deutlich über 50 Euro bei Aufträgen mit großem Volumen. Wer viel handelt, kann mit einem günstigen Anbieter auch entsprechend viel sparen – solange die Leistung stimmt.

 

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